Offene Europameisterschaft in Kaunas, Litauen

Am Wochenende vom 7. bis 9. November fand in Kaunas, Litauen, die Europameisterschaft in der offenen Gewichtsklasse für Männer und Frauen und für U22 sowie Cadets statt. Für Team Österreich fand sich aufgrund zahlreicher Ausfälle dieses Mal wieder nur ein Kämpfer. Arslanbek Baybatirov stellte sich in der Kategorie Men Open für Österreich auf die Tatami. Mit ihm gemeinsam reisten Sensei Marek Kubek und Sempai Peter Kohlruss als Schiedsrichter und Peter Eichinger als Zuschauer und psychologische Unterstützung an.

Die Wettkämpfe waren so eingeteilt, dass Cadets, U22 Men und Frauen Open am Samstag stattfanden und Kata, U22 Frauen und Men Open am Sonntag. Die Katabewerbe nach den den Kämpfen einiger Teilnehmer zu machen, war unserer Ansicht nach nicht unbedingt gut, betraf uns dieses Mal allerdings ohnehin nicht.

Spannend war die EM von Beginn weg, die Kämpfe waren bereits bei den Jugendklassen auf einem guten Niveau und auch die Katabewerbe der U22 konnten überzeugen. In der Veranstaltungshalle wurde auf 5 Tatamis gekämpft, nur die Finalrunden, sowie sämtliche Kämpfe der Men und Women Open Kategorien wurden auf einer Haupt-Tatami ausgetragen.

Am Sonntagabend war es dann für Arslanbek so weit. In seinem Kampf trat er Kepa Etxeberria aus Spanien gegenüber, ein erfahrener Kämpfer, der bereits auf zahlreichen internationalen Turnieren gekämpft hat und gute Platzierungen erreichen konnte. Arslan zeigte allerdings keinen Respekt und kämpfte mit dem Spanier auf Augenhöhe. Die beiden tauschten wuchtige Schläge aus und der Spanier gestaltete den Kampf sehr hektisch. Bereits nach einigen Sekunden traf er Arslan mit dem Arm zum Hals und kassierte eine Verwarnung. Nach einem Angriff konterte der Spanier mit einem Lowkick und traf Arslan, der den Bloch nicht mehr ganz zu Ende führen konnte aufs Knie. Der Treffer setzte unseren tapferen Kämpfer leider außer Gefecht und beendete den Kampf somit vorzeitig.

Somit blieb nichts anderes, als die restlichen Kämpfe von der Zuschauertribüne anzusehen und nach einem kurzen Aufenthalt bei der Sayonara-Party wieder die Heimreise anzutreten. Die Veranstalter gaben sich die größte Mühe, das Turnier reibungslos ablaufen zu lassen und zu einem schönen Event für alle Teilnehmer zu machen. Im Großen und Ganzen ist ihnen das auch recht gut gelungen.



Osu!

 


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