Domenica Cup 2015 in Samobor, Kroatien

7 März 2015

Die Zeit vergeht schnell, und schon ist es wieder Zeit für das nächste Turnier. Am 7. März wurde in Samobor, Kroatien, der 12. Domenica Cup veranstaltet. Nachdem Sensei Marek bereits letztes Jahr mit seinen Schützlingen am Turnier teilgenommen hatte, machten wir uns auch dieses Mal wieder auf die Reise nach Kroatien.

Das erste schöne Erlebnis stellte sich gleich zu Beginn ein: Waren wir im letzten Jahr noch mit drei Teilnehmern angereist, konnten wir dieses Mal gleich sieben Wettkämpfer stellen. Während Arslan und Imam sich für den Kata-Wettbewerb registrierten, starteten im Kumite Jasko, Petra, Peter, Serji und Anita Marosan, die für den Wettkampf aus Innsbruck zu uns gestoßen ist.

Das Turnier startete am Vormittag mit den Kata-Bewerben, also zuerst für Imam und Arslan. In Kata wurde das neue Turnierformat verwendet, bei dem nicht mehr mit Punkten entschieden wird, sondern zwei Wettkämpfer gegeneinander antreten und die Schiedsrichter sich für einen der beiden entscheiden. Arslan war bei den Erwachsenen schon früh an der Reihe und konnte sich in der ersten Runde einen Sieg sichern. Obwohl er in der zweiten Runde ebenfalls eine sehr schöne Kata zeigte, die technisch sehr gut ausgeführt war, entschieden sich die Schiedsrichter gegen ihn und beendeten somit das Turnier für ihn leider.

Imam hatte bei den Nachwuchs-Wettkämpfern mehr Glück. Kata um Kata konnte er seine Gegner ausstechen und bis ins Finale vordringen. Leider musste er sich im Finale geschlagen geben, aber dennoch erreichte er einen sehr guten zweiten Platz und zeigte seine gewählten Katas auf einem sehr hohen Niveau.

Nach der Siegerehrung für die Katabewerbe starteten am Nachmittag die Kumitebewerbe. In der Kategorie Männer -70kg startete für unser Team Serji Solomoniani. Trotz der geringen Teilnehmerzahl in der Kategorie, lieferten die Wettkämpfer Kumite auf hohem Niveau ab. Serji musste alles geben und erreichte im harten und anstregenden Turnierverlauf einen guten 3. Platz.

Bei den Frauen waren wir dieses Mal durch Petra Halász und Anita Marosan vertreten. Im Gegensatz zu den WKO Regeln, kämpfen die Frauen bei der IKO Matsushima ohne Schienbeinschoner, wie wir beim Turnier feststellten. Unsere beiden Starterinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und gingen furchtlos in ihre Kämpfe. Anita lieferte sich in der ersten Runde einen sehr harten Kampf, der über volle 7 Minuten (3 Minuten, 2 Minuten, Abwaage, 2 Minuten) ging. Leider musste sie sich am Ende des kräftezehrenden Kampfes geschlagen geben.

Petra konnte ihre Gegnerin in der ersten Runde sehr schnell unter Druck setzen und gab das Tempo im Kampf vor. Leider sahen die Schiedsrichter das anders und entschieden auf Verlängerung. Die Kontrahentin war aber nicht in der Lage mitzuhalten und leistete in der zweiminütigen Verlängerung kaum Widerstand. Nach der Verlängerung war der Sieg für Petra eindeutig. Im Halbfinale musste sich Petra jedoch leider gegen eine sehr starke Ungarin geschlagen geben. Eine Verletzung aus dem Kampf verhinderte leider auch die Teilnahme am „kleinen Finale“ und Petra landete auf dem vierten Platz.

Bei den Men Open (+80kg) starteten Jasko Hadzialic und Peter Eichinger. Jasko hatte leider das Pech den Vorjahres-Sieger des Turniers gleich in der ersten Runde zu treffen. Er schlug sich sehr gut, aber die Schiedsrichter entschieden sich leider dennoch gegen ihn.

Für Peter lief es sehr gut. Den ersten Kampf konnte er nach 3 Minuten mit Waza-ari gewinnen, den zweiten sogar vorzeitig mit Ippon durch Shita-Tsuki nach einer Minuten beenden. Der dritte Kampf war bereits das Finale, in dem er gegen seinen Landsmann Emanuel Lebo aus dem Kyokushin-Kann Dojo antreten musste. Die beiden lieferten einen sehr harten Finalkampf ab, den Emanuel nach einer Verlängerung durch Schiedsrichterentscheid gewinnen konnte.

Insgesamt war das Turnier gut organisiert und es herrschte eine gute Atmosphäre. Für unser Team war es ein erfolgreiches Wochenende in Kroatien und wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich zu ihren Erfolgen!



Osu!

 


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